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Der Igelstachelbart

Hericium erinaceus

Der Igelstachelbart ist ein hervorragender Speisepilz. Zusätzlich ist er auch ein geschätzter Heilpilz und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bei Magen- und Darmproblemen eingesetzt. In der Natur ist er äußerst selten zu finden. Seine weißen eiszapfenähnlichen Fruchtkörper machen ihn zu einem faszinierenden Zuchtpilz. Heimisch ist der Pilz in Europa, Nordamerika und Asien.

Anbau

Pflege

Ernte

Verwendung

Produkte

Der Igelstachelbart wächst auf Laubhölzern wie Buche, Birke, Ahorn oder Eiche. Kultiviert wird er auf ein Meter Baumstämmen mit einem Durchmesser von 20-30 cm. Die beste Beimpfungsmethode für diesen Pilz ist die Bohrlochmethode. Dazu wird Getreidebrut verwendet. Nach der 1-2 jährigen Durchwachsphase kann der Igelstachelbart 10 cm stehend in die Erde eingegraben werden. Er benötigt nicht unbedingt den Erdkontakt, kann also auch waagrecht gelagert werden.

Der Pilz benötigt viel Aufmerksamkeit und Pflege. Wird der Stamm nicht aufgehängt, sollte man für Schneckenschutz sorgen. Wenn kleine Fruchtkörper erscheinen, dürfen diese keinesfalls austrocknen. Der Stamm wird in der Fruchtungsphase täglich gegossen.

Der Pilz sollte nicht zu lange auf dem Nährmedium verbleiben (die Zapfenspitzen sollen noch weiß sein) und am besten sofort nach dem Ernten verarbeitet werden. Die Fruchtkörper werden möglichst vorsichtig abgeschnitten und Druckstellen sollten vermieden werden. Für Pilzgourmet ist dieser Pilz ein Muss.

Der Pilz ist vielseitig in der Küche verwendbar. Er besitzt einen zarten, leicht zitronigartigen Pilzgeschmack. Der Igelstachelbart ist eine wahre Delikatesse.

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Igelstachelbart Getreidebrut

2 Liter Getreidebrut für 2-3 Stämme, mit ausführlicher Anleitung

28.- inkl.0% Ust.
verfügbar ab:
01.Jan.2018