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Der Shiitake

Lentinula edodes

Der Shiitake ist ursprünglich in weiten Teilen Asiens beheimatet und wurde von buddhistischen Mönchen vor etwa 500 Jahren nach Japan gebracht. Dort wurde die Kultivierung verfeinert und schließlich kam der Pilz auch nach Europa und Amerika. Er ist ein bedeutender Heilpilz, welcher häufig in der Traditionellen Chinesischen Medizin Verwendung findet. Zusätzlich ist er ein wunderbarer Speisepilz.
Seine Hutfarbe reicht von hell- bis dunkelbraun. Der Shiitake besitzt einen unverwechselbaren aromatischen Geschmack und Geruch.

Anbau

Pflege

Ernte

Verwendung

Produkte

Der Shiitake wächst sehr gerne auf Rotbuche, Hainbuche, Eiche oder auch auf Birke. Es ist wichtig den passenden Durchmesser für die jeweilige Pilzart auszuwählen. Der Shiitake wird üblicherweise auf 1 Meter langen Stämmen mit einem Durchmesser von 8 bis maximal 15 cm angeimpft.
Der optimale Beimpfungszeitpunkt für Shiitake ist von April bis Anfang Juni. Das Myzel kann sich so optimal den ganzen Sommer hindurch im Stamm verteilen. Wählt man Getreidebrut (Schnittimpfmethode oder Bohrlochmethode) zur Beimpfung von Holzstämmen beträgt die durchschnittliche Durchwachsphase etwa 1 Jahr. Das bedeutet nach einem Jahr ist das Myzel des Pilzes so gut in den Stamm eingewachsen, dass erstmalig mit einer Ernte zu rechnen ist. Verwendet man Dübelbrut (Dübelmethode) kann die Durchwachsphase auch bis zu 2 Jahre in Anspruch nehmen.

Nach dem 24-stündigen Tauchvorgang werden die Stämme täglich gegossen (die Stämme sollen nicht austrocknen), insbesondere dann, wenn die kleinen Furchtkörper aus der Rinde hervorbrechen. Trocknen sie in diesem Stadium ein, können die Pilze nicht mehr weiterwachsen. Im Hochsommer lässt man die Stämme ohne besondere Betreuung im Garten stehen. Zwischen den Ernten braucht der Shiitake eine Ruhezeit. In dieser sollten die Stämme nach Möglichkeit wieder austrocknen. Die genannten Schritte werden jedes Jahr wiederholt. Wenn die Pilze groß geworden sind wird das Bewässern reduzieren, da sie sonst schwammig werde.

Kultiviert man den Shiitake im Garten gibt es 2-3 Erntephasen im Jahr. Insgesamt kann man von einem Shiitakestamm etwa 3-5 Jahre Pilze ernten. Da der Pilz aus einer Klimazone mit höherer Luftfeuchtigkeit stammt, muss er während der Fruchtkörperbildung und Erntephase mit genügend Wasser versorgt werden. Beim Shiitake werden besondere Vorkehrungen zur Einleitung der Fruchtkörperbildung getroffen. Mitte Juni und Ende August werden die durchwachsenen Stämme 24 Stunden in kaltes Wasser getaucht. Es sollte ein Behälter zur Verfügung stehen in dem die Stämme ganz untergetaucht werden können (z.B. mit einem Stein oder Brettern beschweren, da der Baumstamm sonst aufschwimmt).
Die Stämme können auch im Schwimmteich, Biotop oder in einen Bach getaucht werden. Steht eine Regentonne oder ein großer Bottich zur Verfügung sind auch diese verwendbar. Der Stamm saugt sich stark mit Wasser voll, ein guter Start für eine erfolgreiche Ernte. Nach dem Tauchen werden diese 3- bis 4-mal kräftig auf den Boden aufgestoßen. Dieses Ritual wird von allen Shiitake-Züchtern eingehalten, denn die Erschütterung begünstigt die Fruchtkörperbildung. Man könnte fast meinen, der Pilz wird durch diese Zeremonie „aufgeweckt".

Der Shiitake ist ein festfleischiger Pilz mit einem feinen Pilzgeruch und kann in der Küche vielseitig verwendet werden. Der Stiel ist zäh, kann jedoch getrocknet als Pilzpulver verwertet werden.

2.5

Shiitake Dübelbrut-Set

100 x Dübel, 1x Spezialwachs zum Versiegeln, 1x Pinsel, ausführliche Anleitung

22.- inkl.0% Ust.
verfügbar ab:
01.Jan.2018
9

Shiitake Getreidebrut

Mit 2 Liter Getreidebrut können etwa 6–8 Shiitake-Stämme beimpft werden, mit ausführlicher Anleitung

25.- inkl.0% Ust.
verfügbar ab:
01.Jan.2018