Menü

Der Frühling ist auch im Waldviertel angekommen!

Mit dem erwachen von allem Grün, sprießen nicht nur die Pilze sondern auch die Arbeit im Pilzgarten beginnt. Nach einem Jahr Durchwachsphase, werden die ersten Stämme „ausgewintert". Emsig entfernen wir das Klebeband von den Schnitten der Shiitake-Stämme.

Mit diesem Schritt, kann man auch feststellen, ob die Pilzbrut gut in das Holz eingewachsen ist. Oft sieht man auch an den Stirnseiten des Holzes, erste Anzeichen einer erfolgreichen Besiedelung. Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Myzel in den Schnittflächen. Dieses sollte noch weiß und fest sein.Dabei macht es nichts, wenn einmal etwas bräunliche Stellen auftreten (normal bei Shiitake)– wenn der Großteil desPilzmyzels gesund aussieht – steht den Pilzen nicht im Wege!

Bei den Erdkulturen (Austernseitlinge, Stockschwämmchen oder auch Reishi...) werden die einmetrigen- Stämme in 3 gleichgroße Teile geschnitten und 10 cm eingegraben.

Bei jedem Waldspaziergang nehmen wir einige Moose von Steinen mit, um diese später an den Schnittflächen unserer Stämme anzubringen! Unter dem Moos fühlen sich die Pilze besonders wohl! Sie sind dadurch besser vor dem Austrocknen geschützt.

An warmen Frühlingstagen gießen wir die Stämme des Öfteren, um ihnen einen guten Start zu geben.

zurück nach oben