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Heißer Sommer, milder Winter und trotzdem reichlich Pilze, wie kommt's?

Viele Gartenbesitzer hatten letztes Jahr mit den etwas schwierigen Bedingungen im Garten zu kämpfen. Wassermangel war eines der Hauptthemen in vielen Regionen. Im Pilzgarten überraschten uns in dieser Zeit ganz unverhofft die Pilze.

Im Boden zwischen den eingegrabenen Stämmen waren schon Risse zu sehen und Regen war schon seit Wochen nicht mehr gefallen. Zu unserer Verwunderung machten diese Umstände den gelben Austernseitlingen und den Waldviertler Seitlingen nichts aus.
Die Pilzansätze wurden dann so gut es ging (2x täglich/1-2 Gießkannen) gegossen und nach nur einer Woche waren die Pilze erntereif. Ein weiterer Vorteil der trockenen Zeit war, dass Schnecken nur sehr selten auftraten und dadurch kein Schneckenschutz benötigt wurde. Auch die mehrjährigen Shiitake-Stämme erbrachten gute Erträge. Anfang bis Ende Juni erwies sich in diesem Jahr als idealer Tauchzeitpunkt für die Kulturen. Der Gießaufwand war zwar etwas höher, doch die Pilze wuchsen schneller und wurden durch die wärmeren Temperaturen größer als normal. Auch Herbstpilze wie das heimische Stockschwämmchen oder der asiatische Verwandte namens Nameko wuchsen zahlreich bis in den Spätherbst. Danke der milden Temperaturen freuten wir uns über mehrere Erntewellen des Samtfußrüblings. Dieser Pilz ist ein ausgesprochener Winterpilz - und wächst vor allem auf Weiden. Er hat ein wunderbares nussiges Aroma und ist eine wunderbare Ergänzung zum Pilz- Sortiment.

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