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Die Beimpfung von Baumstämmen

Die Kultivierung auf Baumstämmen ist unkompliziert und ertragreich. Viele Holz bewohnende Kulturpilze lassen sich so im Garten anbauen: Einer der beliebtesten Pilze, der Shiitake, ist für die Kultivierung auf Holz äußerst gut geeignet. Diese naturnahe Methode wird in Asien schon seit langem praktiziert. Ausgehend von diesen Erfahrungen wurde die Methode auch in Europa und Amerika angewandt. Schmackhafte heimische Pilze wie das Stockschwämmchen, unterschiedlichste Seitlinge, der Samtfußrübling oder auch der Graublättrige Schwefelkopf werden auf diese Weise in unseren Breiten angebaut. Diese Kultivierungsform entspricht dem natürlichen Lebenszyklus der Pilze.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Stämme mit Pilzbrut zu beimpfen. Durch langjährige Erfahrungen können drei Methoden empfohlen werden – diese haben in der Garten-Praxis auch die größte Bedeutung erlangt:

Beimpfungsmethoden

  1. Bei der Schnittimpfmethode (Getreidebrut) benötigt man eine Motorsäge.
  2. Bei der Dübelbeimpfung (Dübelbrut) kann einfach mit einer Bohrmaschine gearbeitet werden.
  3. Für Stämme mit großem Durchmesser oder für eine Holzstubben-Beimpfung empfiehlt sich die Bohrlochmethode. Es wird dafür ein  Schlangenbohrer  eingesetzt. Hierbei wird dann Getreidebrut verwendet, um die gebohrten Löcher zu füllen.

 

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