Menü

Die Bewässerung

Bewässerung von Pilzarten mit Erdkontakt

Wenn die Stämme frisch eingegraben sind, können sie als „Starthilfe" öfter gegossen werden. Durch das Moos und den Erdkontakt reguliert sich die Feuchtigkeit des Stammes mit der Zeit selbst. Es sollte auch nicht übermäßig gewässert werden. Eine Gießkanne oder ein Gartenschlauch können bei der Bewässerung der Kulturen gute Dienste leisten.

Bewässerung von Shiitake-Stämmen
In der Kulturführung sind diese etwas anders zu behandeln als die Erdkulturen. Der Pilz stammt aus einer Klimazone mit höherer Luftfeuchtigkeit, daher muss er während der Fruchtkörperbildung und Erntephase mit genügend Wasser versorgt werden. Beim Shiitake werden besondere Vorkehrungen zur Einleitung der Fruchtkörperbildung getroffen. Mitte Juni und Ende August werden die durchwachsenen Stämme 24 Stunden in kaltes Wasser getaucht. Dabei sollte ein Behälter zur Verfügung stehen, in dem die Stämme ganz untergetaucht werden können (z.B. mit einem Stein oder Brettern beschwerten, da der Baumstamm sonst aufschwimmt).
Nach dem Tauchen werden diese Stämme 3- bis 4-mal kräftig auf den Boden aufgestoßen. Die Erschütterung begünstigt die Fruchtkörperbildung.
Im Anschluss werden die Stämme täglich gegossen bis zur Ernte. Im Hochsommer lässt man die Stämme ohne besondere Betreuung im Garten stehen. Zwischen den Ernten braucht der Shiitake eine Ruhezeit. In dieser sollten die Stämme nach Möglichkeit wieder austrocknen. Die oben genannten Schritte werden jedes Jahr wiederholt.

zurück nach oben